{"id":62,"date":"2012-11-23T22:30:33","date_gmt":"2012-11-23T21:30:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hoppe-blank.de\/?page_id=16"},"modified":"2012-11-23T22:30:33","modified_gmt":"2012-11-23T21:30:33","slug":"england-2012","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.hoppe-blank.com\/?page_id=62","title":{"rendered":"England 2012"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong style=\"font-size: 24pt;\">Reisetagebuch<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 24pt;\"><strong> <\/strong><\/span><strong style=\"font-size: 24pt;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England20121.png?w=940\" alt=\"\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong style=\"font-size: 24pt;\">Kent &#8211; United <\/strong><strong style=\"font-size: 24pt;\">Kingdom<\/strong><\/p>\n<p><strong style=\"font-size: 12pt; text-align: justify;\">Vorwort<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Warum Kent? Ich war schon einige Male in England, dem Vereinten K\u00f6nigreich von England, Gro\u00dfbritannien. Genauer gesagt in London. Dieses Stadt ist einfach unglaublich. Es gibt jedes mal und immer wieder etwas neues zu entdecken.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Allerdings findet in London nicht wirklich die Erholung statt. London ist aufregend, London ist gro\u00df und London ist laut.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Aus diesem Grund haben wir (meine Verlobte und ich) uns dazu entschlossen, die s\u00fcd\u00f6stliche Gegend von England zu erkunden und ein wenig mehr den Fokus auf die Erholung zu legen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong style=\"font-size: 12pt;\">Wohin? &#8211; Die Vorbereitung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Der s\u00fcdliche Osten von England soll es werden. Genauer gesagt Kent, der Garten Englands genannt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Wir werden am 17.10.2012 gegen Nachmittag von Hannover aus nach Ratingen fahren, dort in einem Motel One \u00fcbernachten, um dann am Folgetag nach D\u00fcnkirchen (Dunkerque) aufzubrechen, damit wir die ca. 600Km in aller Ruhe mit unserem Smart hinter uns bringen k\u00f6nnen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Dort werden wir eine Nacht in einem Premiere Class Hotel verbringen. Ein einfaches Hotel f\u00fcr eine Nacht, damit wir am n\u00e4chsten Morgen ganz entspannt mit der F\u00e4hre nach Dover \u00fcbersetzen k\u00f6nnen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Von Dover aus geht es dann nach Folkestone, wo wir die n\u00e4chsten sechs Tage im Hotel &#8222;The Portland Hotel&#8220; verbringen werden, um von dort aus die Gegend zu erkunden und den einen oder anderen Supermarkt von seinen Cider-Vorr\u00e4ten befreien werden.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Angepeilte Ausflugsziele sind unter anderem Dover Castle, Leeds Castle, Canterbury und noch einiges mehr.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Wichtig ist nat\u00fcrlich auch hier und da Fish&amp;Chips und den einen oder anderen Pint Ale zu genie\u00dfen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Am 24.10.2012 werden wir dann die Insel leider wieder verlassen und noch einen zweit\u00e4gigen Zwischenstopp in Br\u00fcgge (Belgien) einlegen, um diese wundervolle Stadt ein wenig kennenzulernen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">In Br\u00fcgge werden wir in einem kleinen lauschigen Hotel \u00fcbernachten, welches direkt am Kanal liegt. Hoffentlich ist es auch so sch\u00f6n wie auf den Bildern.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Danach geht es am 26.10.2012 wieder zur\u00fcck nach good old Hannover, wo uns der Alltag dann schnell wieder haben wird.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Insgesamt wollen wir eine sch\u00f6ne Zeit verbringen, uns erholen und viele neue und interessante Dinge sehen und erleben.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong style=\"font-size: 12pt;\">Der Start &#8211; auf nach England<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt; text-align: justify;\">Auf geht&#8217;s&#8230;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt; text-align: justify;\"> <\/span><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England20122.png?w=940\" alt=\"\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong style=\"font-size: 12pt;\">Abfahrt am 17.10. gegen 14 Uhr<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Die beste Zeit, um \u00fcber die A2 nach Ratingen (bei D\u00fcsseldorf) zu fahren. Einmal quer durch den Kohlenpott zur Rushhour, das machen nur Doofe und wir.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">In Ratingen bleiben wir f\u00fcr unseren ersten Zwischenstop in einem Motel One nach ca. 300 Km Fahrt.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Ein sch\u00f6nes Vertreter-Hotel im gewollten Designer-Stil, sehr sauber, ideal f\u00fcr eine Zwischen\u00fcbernachtung.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Da es schon abends gegen 19 Uhr war, wollten wir noch etwas essen gehen. Also mal kurz die einschl\u00e4gigen Apps wie Qype und Around Me befragt. Da wurde uns schon klar, das wird schwierig werden. Man merkt wirklich, dass wir im tiefsten Kohlenpott gelandet sind. Nur Frittenbuden, die um diese Zeit schon geschlossen haben und Bringdienste.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Einen Griechen mit akzeptabler Bewertung suchten wir \u00fcber Qype raus, allerdings fanden wir das Restaurant dann nicht im anderen Stadtteil von Ratingen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Entnervt fuhren wir dann zur\u00fcck ins Hotel und a\u00dfen unsere Stullen, die wir sicherheitshalber mit haben. Geht auch und schmeckt.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong style=\"font-size: 12pt;\">Am folgenden Tag, den 19.10.<\/strong><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\"> fuhren wir morgens dann in Richtung D\u00fcnkirchen (Dunkerque), um dort noch mal f\u00fcr eine Nacht zu verweilen. Wir hatten uns ein Premier Classe Hotel ausgesucht, welches in etwa unseren bekannten Etap-Hotels entsprechen sollen. Aber weit gefehlt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Das Hotel ist zwar billig (49 Euro f\u00fcr eine Nacht inklusive Fr\u00fchst\u00fcck) aber so etwas habe ich noch nicht gesehen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Ich buche immer \u00fcber booking.com und orientiere mich an den Bewertungen der anderen G\u00e4ste und war bisher damit immer zufrieden gewesen. Wer booking.com nicht kennt, die Bewertungsskala geht von 1 bis 10. Das Hotel, wenn man das \u00fcberhaupt so nennen kann, war mit einer knappen 8 bewertet. Also mal gar nicht so schlecht.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Aber was wir dann gesehen haben, hatten wir noch nicht gesehen. Eine Bewertung von deutlich unter 4 w\u00e4re gerechtfertigt gewesen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"font-size: 16px; text-align: justify;\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England20123.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Das Hotel ist direkt neben einen Carrefour Supermarkt gelegen und besteht aus gestapelten Wohncontainern. Ich glaube, wenn man in einer Umzugskiste \u00fcbernachtet hat man mehr Platz.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">In dem d\u00fcsteren Wohn- oder besser Schlafcontainer war ein Queensize-Bett, ein Mini-Schreibtisch und eine Waschbox mit Klo und Dusche. Diese Box war so klein, dass man durchaus alles gleichzeitig h\u00e4tte verrichten k\u00f6nnen. Duschen, Z\u00e4hne putzen und andere Dinge.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Es roch muffig, aber man konnte durch das Minifenster kaum l\u00fcften. Nun gut, wir haben uns mit den Umst\u00e4nden arrangiert und sind erstmal in die Stadt gefahren.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Dunkerque ist eine alte Hafenstadt mit viel Geschichte. Leider hat die Stadt im letzten Weltkrieg sehr gelitten, so dass nur noch wenige Relikte aus alten Tagen vorhanden sind.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Da wir mittlerweile Oktober haben und uns au\u00dferhalb der Saison befinden, gestaltete es sich auch hier sehr schwer bis unm\u00f6glich, ein Restaurant zu finden, welches noch offen hatte und auch noch Na<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England20124.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/>hrung mit bezahlbaren und realistischen Preisen offerierte.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Nun gut, unser Hotel ist ja gegen\u00fcber eines Supermarktes gelegen, also auf zu dem Carrefour Markt r\u00fcber, um uns mal wieder von dem gewaltigen Angebot franz\u00f6sischer Superm\u00e4rkte \u00fcberw\u00e4ltigen lassen. Wie machen die das nur? Super frisch alles und in der Regel g\u00fcnstiger als bei uns in Deutschland.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Aus dem reichhaltigen Angebot haben wir das Abendbrot-Rettungspaket zusammengesucht: Baguette, K\u00e4se, franz\u00f6sische Salami und etwas Brause. Man gut, dass wir immer Besteck, Messer und alle anderen wichtigen Utensilien dabei haben. Bon Appetit.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong style=\"font-size: 12pt;\">Am fr\u00fchen Morgen des 19.10.<\/strong><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\"> geht es dann endlich mit der F\u00e4hre nach Dover auf die Insel. Um 6:30 Uhr in der Fr\u00fch rei\u00dft uns der Wecker aus dem schlechten Schlaf. Endlich aufstehen!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Wie schon erw\u00e4hnt, duschen, Klo und Z\u00e4hne putzen, alles gleichzeitig in der Waschbox.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Schnell noch einen Happen vom franz\u00f6sischen Fr\u00fchst\u00fcck genascht. Wie \u00fcberstehen die Franzosen damit nur einen ganzen Arbeitstag? Es gibt nur Baguette, lauen Kaffee und einige Marmeladensorten. Sonst nichts.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"font-size: 14px; text-align: right;\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England20125.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Danach haben wir unsere Sachen wieder im Auto verstaut und sind dann zum F\u00e4hrhafen gefahren, um unser<\/span><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">e F\u00e4hre um 10:01 Uhr nach Dover zu nehmen. Der Weg war gut zu finden. Innerhalb des F\u00e4hrhafens sind wir einfach einem englischen Auto gefolgt, da wir davon ausgegangen sind, dass der nac<\/span><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">h hause will und damit die gleiche Richtung wie wir hat. Bingo, so war es. Check in am Terminal und dann warten auf die F\u00e4hre.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\"> <\/span><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt; text-align: left;\">W\u00e4hrend der zweist\u00fcndigen Fahrt nach Dover haben wir die F\u00e4hre erkundet. Ein doch beeindruckendes Schiff mit vielen Bars, Shops und <\/span><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Bistros, um den Reisenden die kurze Zeit so angenehm wie m\u00f6glich zu machen. Cappuccino f\u00fcr 2,20 GBP, das kann man machen. Auch ein Pint Boddington Ale gab es f\u00fcr 3 GBP, leider nicht f\u00fcr mich, da ich noch fahren musste.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Und dann, endlich, die wei\u00dfen Klippen von Dover. Da waren sie. In Regen geh\u00fcllt aber sehr beeindrucken und irgendwie sch\u00f6n.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"font-size: 16px; text-align: justify;\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England20126.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Ein Ruck geht durch die F\u00e4hre, wir sind auf der Insel angekommen und fahren runter. Da war ja noch was, die fahren ja alle auf der anderen Seite. Nachdem ich einigen Autos die Vorfahrt genommen habe und fast verkehrt herum in einen Kreisel (roundabout) gefahren bin, hatte ich mich an den Linksverkehr gew\u00f6hnt. Geht doch!<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Zun\u00e4chst sind wir zu unserem Hotel nach Folkestone gefahren wo wir sehr freundlich empfangen wurden. Der Vermieter ist sehr nett, kennt er doch die Deutschen und vor allem den Hannoveraner, da er als britischer Soldat in Fallingbostel stationiert war. Hallo Nachbar! So waren seine Worte. Sehr sch\u00f6n.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Das Zimmer ist ein Traum. Zimmer? Wer jemals in England in einem traditionellen Hotel war, und damit meine ich nicht die gro\u00dfen Hotelketten, sondern die wirklich alten H\u00e4user, der wei\u00df, wie klein die Hotelzimmer \u00fcblicherweise sind.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Aber unser Zimmer gleicht mehr einer Suite. Ein kleiner Flur, ein gro\u00dfes Badezimmer und ein richtig gro\u00dfes Wohn- und Schlafzimmer. Kingsize-Bett, Erker mit Sofa, Sitzecke und Schreibtisch. Hohe Decke mit Stuck und alles irgendwie pl\u00fcschig. Hier kann man es aushalten.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Da das Wetter etwas tr\u00fcbe ist und ich noch etwas \u00dcbung i<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England20127.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/>n der englischen Fahrweise ben\u00f6tigte, sind wir eine sch\u00f6ne und typische Strecke nach Hastings gefahren.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Ein altes Fischerst\u00e4dtchen, ganz auf Tourismus ausgelegt aber sch\u00f6n. Diese St\u00e4dtchen wie Rye und Hastings sind alte Schmuggler-Orte und sehen auch so aus.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Der Engl\u00e4nder ist sehr traditionell eingestellt und ehe er etwas abrei\u00dft und durch neues ersetzt, l\u00e4sst er es so (don&#8217;t fix it until it&#8217;s broken) oder erh\u00e4lt es sogar. Tradition eben, die dem Deuschen zumindest im St\u00e4dtebau abhanden gekommen ist.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Nachdem wir uns mit Fish &amp; Chips bei einem traditionellen Fryer gest\u00e4rkt hatten sind wir dann in den n\u00e4chstgelegenen Morrisons Supermarket um uns mit leckeren K\u00f6stlichkeiten der britischen Lebensart einzudecken: Ale, Cider, Mr Porky, Eclairs, Walkers Salt &amp; Vinegar, Irn Bru und noch weitere Kleinigkeiten.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">So gest\u00e4rkt und bepackt geht es wieder \u00fcber die schmale Stra\u00dfen an der K\u00fcste neben den Schafweiden zur\u00fcck nach Folkestone.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Nachdem wir alles in unser Suite geschleppt haben und ich mir als Belohnung f\u00fcr die gute Fahrerei eine Dose John Smith&#8217;s Extra Smooth geg\u00f6nnt habe sind wir dann zu Fu\u00df in die City of Folkestone.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Eine sehr sch\u00f6ne alte Innenstadt, ich erw\u00e4hnte bereits das Traditionsbewusstsein des Engl\u00e4nders. Einfach toll.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England20128.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Nachdem wir uns einige sch\u00f6nen Stra\u00dfen und die Chappel angesehen hatten wollten wir noch in einem Pub einkehren. Unser Ziel war das Samuel Peto. Ein Pub in einer alten Kirche. Sogar die Kirchenorgel ist noch vorhanden, wie eben das ganze Flair der Kirche erhalten wurde. Nur ohne Kirchengesang und die Gebete haben wohl eher weniger christlichen Charakter wobei die Gebetsb\u00fccher ja auch aus Glas sind.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Hier kann man sich wohlf\u00fchlen und in aller Gem\u00fctlichkeit seinen Pint genie\u00dfen. Ich habe ein Adnam Broadside getrunken, was ein recht kr\u00e4ftiges und alkoholreiches dunkles Ale ist.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">So langsam wurden wir m\u00fcde und sind im Dunkeln an der sch\u00f6nen K\u00fcste unter dem Rauschen der Brandung in unser Hotel zur\u00fcckgekehrt. Als Betthupferl noch eine T\u00fcte Mr Porky oder Walkers. Das war unser erster Tag in Folkestone.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong style=\"font-size: 12pt;\">Guten Morgen! Wir haben den 20.10.<\/strong><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\"> und unseren zweiten Tag in Folkestone.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Nach dem Aufstehen und einer wunderbar angenehmen Dusche in diesen gro\u00dfen Badezimmer wollten wir fr\u00fchst\u00fccken. Nur, wo ist der Fr\u00fchst\u00fccksraum? Es brauchte eine Weile, bis wir gemerkt haben, dass zwischen zwei T\u00fcren, welche das Hotel und die angrenzende Bar verbinden, noch eine Treppe in das Souterrain f\u00fchrt, wo sich der gesuchte Fr\u00fchst\u00fccksraum befindet. Sogleich wurden wir von einem \u00fcberschw\u00e4nglich freundlichen Herren begr\u00fc\u00dft, mit den Fragen: scrumbled eggs and toast? tee or coffee? toast white or brown?<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Auf dem Buffet waren noch leckerer Cheddar, Ham, frische Fr\u00fcchte und Cerealien zu finden. Nun gut, so stel<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England20129.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England201210.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/>lt sich also der Engl\u00e4nder vor, wie einer vom Festland fr\u00fchst\u00fcckt. So nennt er diese Form des Fr\u00fchst\u00fccks ja auch continental breakfast.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">So gest\u00e4rkt geht es zu Fu\u00df um Folkestone zu erkunden. Eine typische alte englische Fischerstadt oder noch ein Ort? Man wei\u00df es nicht. Auf alle F\u00e4lle ist es wundersch\u00f6n. Wie oben schon erw\u00e4hnt, pflegt der Engl\u00e4nder alte Dinge und Geb\u00e4ude nicht einfach abzurei\u00dfen, sondern sie auf seine Art zu erhalten. Man muss dieses Flair einfach erlebt haben. Worte reichen nicht aus, dieses zu beschreiben.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Wir sind durch viele urspr\u00fcngliche Stra\u00dfen gewandert, um uns beeindrucken zu lassen. Nachdem wir auch die Stra\u00dfe durch das K\u00fcnstlerviertel gewandert sind (wie kann man bitte mit so etwas Geld verdienen?) merkten wir, dass wir am Hafen sind und die ganze Strecke auch wieder nach oben laufen m\u00fcssen. Wir reden hier von einem H\u00f6henunterschied von mehr als 70 Metern. Das muss man doch nicht zu Fu\u00df bew\u00e4ltigen, da muss es doch ein Verkehrsmittel geben.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Wo wir eine Weile am Strand entlang gelaufen sind, der Ausblick auf den \u00c4rmelkanal ist \u00fcbrigens wundersch\u00f6n, tat sich dann auch das passende Verkehrsmittel auf, der Folkestone Leas Lift.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England201211.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Ein Lift mit zwei gegenl\u00e4ufigen Waggons auf Schienen, die mit Wasserdruck jeweils die Klippe hoch und runter gefahren werden. Schnell f\u00fcr jeden ein Pfund bezahlt und dann wurde man rumpelnder Weise nach oben bef\u00f6rdert.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Nachdem wir Folkestone weitestgehend erkundet haben, machten wir uns mit dem Auto auf nach St. Margaret&#8217;s Cliff, um die ber\u00fchmten wei\u00dfen Felsen zu sehen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Zun\u00e4chst geht es enge aber komfortable Stra\u00dfen nach St. Margaret. Nachdem die Navi uns auf immer engere Wege f\u00fchrte, zweifelte ich zun\u00e4chst an der Richtigkeit der Routenf\u00fchrung, aber die Schilder am Stra\u00dfenrand sagten die selbe Richtung an. Man muss sich das in etwa so vorstellen, als dass man einen H\u00f6henunterschied von ca. 250 Metern abw\u00e4rts \u00fcberwindet und die Au\u00dfenspiegel beidseitig an der jeweiligen Hecke schrubben. Nat\u00fcrlich immer im Hinterkopf, dass einem ein Auto entgegen kommen kann, am besten direkt aus einer der engen und nicht einsehbaren Kurven. ich war mal wieder froh, dass wir in einem Smart unterwegs sind. Der kann sich zwar nicht in Luft aufl\u00f6sen, aber ist sehr kompakt, so dass man schnell mal in eine Hofeinfahrt ausweichen kann. So denn eine gerade vorhanden ist.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Der Ausblick von der Meereskante auf die wei\u00dfen Felsen hoch und diese kaum zu erahnende Macht der Natur machen alle M\u00fche der Anfahrt wieder wett. Es ist einfach traumhaft dort. Grober Kiesstrand, mit Moos bewachsene Fl\u00e4chen, riesige steile wei\u00dfe Felsen. Der Mensch ist doch so klein, kommt es einem immer wieder in den Sinn.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Nachdem wir von den Gewalten und der Sch\u00f6nheit der Natur schwer beeindruckt waren, meldete sich so dann auch ein menschliches Bed\u00fcrfnis, n\u00e4mlich Hunger und Durst.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Au<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England201212.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England201213.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/>f dem Weg nach Folkestone machten wir noch schnell einen Abstecher in einen weiteren typischen englischen Supermarkt, was man mit den beiden genannten Bed\u00fcrfnissen nie machen sollte. In englischen Superm\u00e4rkten ist alles gr\u00f6\u00dfer, vielseitiger und eben auch anders. Es gibt dort Dinge, die es in Deutschland weder f\u00fcr Geld und gute Worte gibt. Und ich liebe solche Sachen, wie Oxo, Cider, Ale, Mr. Porky, Walkers Crisps, Irn Bru und noch viele Sachen mehr, ich erw\u00e4hnte es ja bereits. Der Kofferraum war voll, wir hungrig und durstig. Was macht man dagegen? Auf in den Pub, ein Essen mit einem Pint runtersp\u00fclen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Dieser Pub ist, wie oben schon erw\u00e4hnt, kein normaler Pub. Ich meine nicht, dass die anderen Pubs normal sind, nein sie sind das verl\u00e4ngerte Wohnzimmer eines jeden Engl\u00e4nders. Aber dieses Flair einer ehemaligen Kirche ist eben etwas besonderes und deswegen zog es uns wieder hier hin.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Nachdem wir unsere W\u00fcnsche an der Bar ge\u00e4u\u00dfert und bezahlt hatten, gingen wir in einer  Nische zum Gebet \u00fcber und genossen Burger and Beer.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Nach einigen weiter Pints von dem guten Ale geht es dann zur\u00fcck ins Hotel. Noch ein Ale aus der Dose, eine T\u00fcte Mr. Porky und die n\u00f6tige Bettschwere ist hergestellt. Gute Nacht!<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong style=\"font-size: 12pt;\">Der n\u00e4chste Tag, wir schreiben den 21. Oktober 2012.<\/strong><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\"> Auf in neue Abenteuer und Erlebnisse.Der Weg zum Fr\u00fchst\u00fccksraum war heute sofort gefunden und der freundliche Herr vom Vortag war auch wieder da. So darf der Tag beginnen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Was leider nicht so sch\u00f6n war, ist das Wetter. Es regnete schon die ganze Nacht und eben jetzt auch noch. Das soll uns aber nicht beeindrucken, man soll allem immer etwas Gutes abgewinnen, so sagt man. In diesem Zusammenhang mir f\u00e4llt immer die folgenden Anekdote ein:<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">&#8222;Ein britischer Junge wird gefragt, wann denn in seiner Heimat das letzte mal so richtig die Sonne geschienen habe.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Seine Antwort: Woher soll ich denn das wissen? Ich bin doch erst Elf!&#8220;<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Also die Regenschirme eingepackt und auf nach Canterbury. Sicher ist die Stadt bei Sonnenschein sch\u00f6n, aber auch bei Nieselwetter hat sie ihren Charme. Zu dem sei an dieser Stelle erw\u00e4hnt, dass der Engl\u00e4nder dem Regen und schlechtem Wetter gegen\u00fcber wesentlich schmerzfreier gegen\u00fcber steht. Wo wir schon in Regenjacke geh\u00fcllt und mit dem Schirm bewaffnet motzend durch die Gegend gehen, ist der Engl\u00e4nder mit Hemd, kurzer Hose und einem l\u00e4cheln bewaffnet unterwegs. Ihn st\u00f6rt das eben nicht. Warum auch, er kann ja nicht \u00e4ndern.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">So haben wir versucht, uns diese Eigenschaft anzueignen und ich denke, dass haben wir auch ganz gut geschafft.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Canterbury ist eine alte erzbisch\u00f6fliche Stadt mit \u00fcber 1000 Jahren Geschichte und einer Kathedrale, die zum UNESCO Weltkulturerbe geh\u00f6rt. Ein Grund mehr, dass uns das Wetter egal sein kann, wir wollen die gro\u00dfe alte Kirche sehen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Am Portal zur Kathedrale dr\u00e4ngelten sich allerdings<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England201214.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England201215.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/> mehrere Reisegruppen, so dass wir uns erstmal f\u00fcr einen selbstgef\u00fchrten Stadtrundgang entschieden.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Durch die Hauptstra\u00dfen der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone ging es \u00fcber die Nebenstra\u00dfen einmal um das Areal der Kathedrale. Das Alter dieser Stadt war an jeder Ecke zu erkennen. Eine alte Library, ein Hospital f\u00fcr Pilgrims, jede Menge alter Pubs und viele sch\u00f6ne alte schiefe H\u00e4user. Alt ist eben doch sch\u00f6ner als neu.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Nachdem wir wieder an dem Portal der Kathedrale von Canterbury ankamen sind wir dann auch hinein, nachdem wir mal eben um 19 Pfund Eintritt erleichtert wurden. Aber was tut man nicht alles f\u00fcr den Glauben und die Kirche. Erw\u00e4hnte ich schon das Samuel Peto? Ich denke ja.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Kaum innerhalb der Mauer dieses Gel\u00e4ndes er\u00f6ffnet sich einem die das Pomp\u00f6se vergangener Tage. Wie mag es damals auf den irdischen gewirkt haben, wenn es einem doch jetzt noch mehr als gewaltig erscheint?<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Diesen Prunk der Glaubensm\u00e4nner kann man kaum bis gar nicht in Worte fassen. Steht es doch in dem gro\u00dfen Buch geschrieben, dass Bescheidenheit eine Tugend sein soll? Vielleicht doch nicht f\u00fcr jeden.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Wir lassen die Kathedrale auf uns wirken. Gewaltig hohe W\u00e4nde, bunte Gl\u00e4ser als Fenster in den Fassaden, welche jedes f\u00fcr sich eine Geschichte erz\u00e4hlen. Und zahlreiche Grabst\u00e4tten und Sarkophage von hohen Herrschaften, die sich den ewigen Frieden an diesem Orte erkauft haben.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Es ist alles sehr beeindrucken und gewaltig. Insbesondere wird mir die ewige Kerze im Ged\u00e4chtnis bleiben. Sie ist zum Gedenken an St. Thomas von Canterbury errichtet worden, dessen Schrein von 1220 bis 1538 an dieser Stelle stand und auf Gehei\u00df von einem Herren King Henry VIII zerst\u00f6rt wurde. keine Ahnung, was diese beiden Herren f\u00fcr Dispute hatten, zumal deren Lebzeiten mehrere Jahrhunderte auseinander liegen. Allerdings finde ich zum einen die Geste gut und zum anderen beeindruckend, dass sich auch fromme Menschen nicht immer mochten und auch nach Lebzeiten noch nachtragend waren. Gab es daf\u00fcr nicht auch eine Tugend in dem gro\u00dfen Buch?<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England201216.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Auf alle F\u00e4lle kann ich nur jedem empfehlen, sich dieses Weltkulturerbe anzusehen. Es ist einfach unbeschreiblich.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Nach so viel Kultur ereilte uns wieder das gleich Problem wie am Vortag: Hunger und Durst. Also was liegt n\u00e4her, als einen der zahlreichen Pubs aufzusuchen und was liegt noch n\u00e4her, als einen dieser Pubs auszuw\u00e4hlen, der sogar meinen Namen als Teil des seinigen tr\u00e4gt. Das &#8222;The Thomas Ingoldsby&#8220;, ein Alias des Schriftstellers Richard Harris Barham aus 1788. Das Essen dort ist aber aus unserer Zeit und das Ale auch.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England201217.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Da wir Sonntag haben entschieden wir uns nat\u00fcrlich f\u00fcr den klassischen Sunday Roast bestehend aus Braten, Gem\u00fcse, Pastry und nat\u00fcrlich Gravy. Die Gravy ist existentiell f\u00fcr jeden Roast und an ihr erkennt man das K\u00f6nnen eines Chefs, welcher in Deutschland auch Koch genannt wird.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Alles in allem ein leckeres Essen f\u00fcr kleines Geld, wir bezahlten f\u00fcr beide Roasts und zwei Cola mal gerade 12 Pfund, und eine lauschige Atmosph\u00e4re, so wie eben ein klassischer Pub sein soll.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Ein wenig verschnaufen und dann geht es noch mal kurz die High Street hoch, ein Foto hier ein Foto da, danach machten wir uns auf den Weg nach Folkestone ins Hotel. Es ist schlie\u00dflich Sonntag und schon wieder 16 Uhr. Relaxen, ein bis zwei Cider und einige Mr Porky naschen. Haben fertig.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong style=\"font-size: 12pt;\">Heute, den 22.10.2012<\/strong><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\"> haben wir uns einen Road-Trip an der Ostk\u00fcste vorgenommen. Das Wetter versucht heute, wie auch in den letzten Tagen allen Klischees des englischen Wetters zu folgen, n\u00e4mlich nass und nebelig. Heute haben wir den Nebel in seiner ganzen Pracht erwischt. Die Landschaft erschein dadurch irgendwie urgem\u00fctlich.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Entlang der schon erw\u00e4hnten K\u00fcstenstra\u00dfen, die in Deutschland kaum al<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England201218.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/>s Versorgungsweg durchgehen w\u00fcrden, aber das hatten wir schon, f\u00fchrt uns der Weg zu unserem ersten Ziel nach Deal.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Das \u00d6rtchen Deal ist ein alter traditioneller Fischerort direkt an der s\u00fcdlichen Ostk\u00fcste Englands. Da wir schon gegen 11 Uhr dort sind, ist noch alles sehr vertr\u00e4umt und eben sehr nebelig. Wir spazieren den Weg direkt neben dem Strand entlang und versuchen zu erahnen, was wir als n\u00e4chstes sehen werden.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Und da tut sich auch schon Deal Castle im Nebel auf. Eine ehemalige K\u00fcstenbefestigung aus der Zeit der Tudors von Heinrich VIII mitten im Ort. Leider kommt man um diese Jahreszeit nicht mehr hinein, aber auch von au\u00dfen ist die Anlage sehr beeindruckend.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Der Weg f\u00fchrt uns weiter in Richtung Pier, der sich aus dem Nebel in Richtung Land erhebt. Einfach sch\u00f6n.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Der Pier wurde erstmal in 1838 erbaut, allerdings spazieren wir schon auf dem dritten von 1957 an dieser Stelle. Er wird nicht nur von Touristen f\u00fcr den Blick auf den Kanal genutzt sonder auch von Anglern, die sich nach dem Kauf einer Angler-Tageskarte ihrem Hobby hingeben k\u00f6nnen. Wenn man den Pier in Richtung Kanal geht, stehen links und rechts Gr\u00fcppchen von diesen Anglern, welche eine ungemeine Ruhe auf den Beobachter aus\u00fcben.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Nachdem wir schon \u00fcber zwei Stunden die K\u00fcste entlang gegangen sind, geht es nun mit dem Auto weiter nach Broadstairs, der Schaffensst\u00e4tte von Charles Dickens. Wir haben einen Parkplatz direkt vor einem Fish&amp;Chips gefunden, so dass sogar ich mir den R\u00fcckweg leicht merken konnte. Allerdings war dieses mal der Parkscheinautomat etwas tricky, verlangte er doch nach dem Kennzeichen des Autos, bevor er das Parkticket drucken wollte. Nachdem mir ein freundlicher \u00e4lterer Herr erkl\u00e4rt, dass es reichen w\u00fcrde, wenn ich die letzten drei Zahlen des Kennzeichens eingeben w\u00fcrde, tat ich dieses und siehe da, der Parkschein war mein.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Wie schon erw\u00e4hnt, hielt sich Charles Dickens hier h\u00e4ufiger auf. Unter anderem hat er den Roman David Copperfield hier geschrieben. Das Bleak House, in dem Dickens immer verweilte ist sehr sch\u00f6n, allerdings nehmen die Betreiber satte 3,50 Pfund pro Person, nur dass man sich den Raum von Dickens ansehen kann. Das fanden wir schon frech und haben es daher gelassen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">In Broadstairs haben sich auch gerne andere Pers\u00f6nlichkeiten, wie Edward Heath oder K\u00f6nigin Victoria aufgehalten. Dem entsprechend sch\u00f6n ist die Promenade  Viking Bay mit ihren unz\u00e4hligen Beeten angelegt.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Der Anblick der angeblich traumhaften wei\u00dfen Klippen wurde uns leider verwehrt, da sich der Nebel auch um 13 Uhr noch nicht verzogen hatte. Eine richtige dicke Suppe w\u00fcrde man wohl dazu sagen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Nachdem wir die Promenade einmal auf und ab gelaufen sind, meldete sich der Hunger. Da neben unserem Auto eben einer dieser traditionellen Fish&amp;Chips Fryer ist, <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England201219.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England201220.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England201221.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/>haben wir dort kurzerhand eben auch Fish&amp;Chips gegessen. \u00dcbrigens eine der besten, die ich je gegessen haben. In diesem Laden wird noch alles selber zubereitet, was man auch geschmeckt hat. Die Auszeichnung der National Federation Of Fish Fryers tr\u00e4gt dieser Laden zu recht.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">So ges\u00e4ttigt fahren wir weiter in Richtung Margate. Ein h\u00e4\u00dflicher Touristenort, dem wir auch schnell wieder den R\u00fccken kehren und \u00fcber den es auch nichts zu berichten gibt.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Auf dem R\u00fcckweg nach Folkestone machten wir noch einen Abstecher zum Roman Fort in Richborough, von dem man auch wissen muss, dass es dort ist. Schlecht bis garnicht ausgeschildert geht es Feldwege entlang, die schon sehr vom Regen der letzten Tage aufgeweicht sind. Nach dem wir unserem total eingesauten Smarty abgestellt hatten, haben wir unter den ungl\u00e4ubigen Blicken der Anwohner vergeblich versucht, die letzten 100 Meter zu Fu\u00df zur\u00fcckzulegen. Es war einfach zu matschig.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Wieder zur\u00fcck in Folkestone sind wir noch ein wenig durch die Stadt gelaufen und folgten alsbald dem Ruf Samuel Peto&#8217;s und g\u00f6nnten uns den einen oder anderen Pint der g\u00f6ttlichen Fl\u00fcssigkeit.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong style=\"font-size: 12pt;\">Wir schreiben den 23. Tag des Oktobers Anno 2012.<\/strong><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\"> Heute machen wir eine Zeitreise.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Und zwar mit einer alten Dampflok der Bluebell Railway durch die sch\u00f6ne Gegend um Sheffield Park, was in etwa 90 Meilen von Folkestone entfernt liegt. Zun\u00e4chst hatte ich etwas bedenken nur f\u00fcr eine Zugfahrt von 11 Meilen einen Weg von mehr als 130 Km je Richtung auf mich zu nehmen. Aber ich wurde nicht entt\u00e4uscht.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England201222.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Inmitten von viel Natur steht der kleine Bahnhof Sheffield Park Station wie ein Relikt aus einer vergangenen Zeit. Wir f\u00fchlen uns, als w\u00e4ren wir mit einer Zeitmaschine um 100 Jahre zur\u00fcckversetzt worden.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Nachdem wir unser Billet bezahlt haben, dessen Preise \u00fcbrigens der heutigen Zeit angepasst wurden, betraten wir das Bahnhofsgel\u00e4nde. Ein sehr sch\u00f6nes Bahnhofsgeb\u00e4ude mit strikt getrennten Aufenthaltsr\u00e4umen f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner, ein Pub nur f\u00fcr M\u00e4nner. Koffer, Kofferwagen, M\u00e4nner in historischen Bahnuniformen und eben viele alte Loks gab es zu sehen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Wir hatten noch knapp zwei Stunden Zeit, bis unser Zug fuhr. Da es so viel zu erkunden gab und wir uns auch noch das Museum angesehen haben, verging die Zeit unbemerkt schnell.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Die kleine Dampflok rumpelte mit ihrem Coach unter viel Get\u00f6se in den Bahnhof ein, die Fahrg\u00e4ste stiegen aus und wir stiegen ein. W\u00e4hrend dessen wurde die Lok wieder mit Wasser und Kohle und der Lokf\u00fchrer sowie der Heizer mit Tee fit gemacht.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Tuuut tuuut, es ging los. Entlang endloser Schafweiden, unter Br\u00fccken und durch Tunnel durch rumpelten wir von einer \u00fcber hundert Ja<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England201223.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/>hre alten Lok gezogen durch die Landschaft von Kent. Hier Schafe dort Rebh\u00fchner, sch\u00f6n.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Ein Zwischenstop war die ebenfalls historische Bahnstation Horsted Keynes. Hier stiegen auch wieder Fahrg\u00e4ste aus und ein. Nach weiteren 5 Meilen ging es in umgekehrter Richtung nach Sheffield Park zur\u00fcck, so dass wir insgesamt ungef\u00e4hr 11 Meilen mit dieser dampfenden Zeitmaschine unterwegs waren. Einfach spannend und traumhaft alt.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Da wir noch jede Menge Meilen mit dem Auto vor uns hatten, machten wir uns dann auch bald auf zur\u00fcck nach Folkestone. Nat\u00fcrlich nicht ohne einen Zwischenstop in einem Morrisons Supermarkt um uns mit den englischen K\u00f6stlichkeiten f\u00fcr zuhause einzudecken.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Ein wenig wehm\u00fctig stellen wir dabei fest, dass dies unser letzter Tag in Kent war und morgen um 12 Uhr unsere F\u00e4hre von Dover nach Dunkerque geht.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong style=\"font-size: 12pt;\">Fr\u00fch morgens um 7:30 Uhr am 24.10.<\/strong><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\"> ist Aufstehen angesagt. Leider m\u00fcssen wir heute mit der F\u00e4hre wieder auf das Festland.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Ich hatte noch gar nicht beschrieben, wie sch\u00f6n hier ein Morgen sein kann. Man wird n\u00e4mlich nicht durch den L\u00e4rm der Nachbarn und Autos geweckt, sondern durch das Geschrei der M\u00f6wen, was irgendwie ungew\u00f6hnlich aber auch lauschig ist.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">So, auf geht&#8217;s&#8230; Sachen packen, alles ins Auto stopfen. Ob das alles passt?<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Es passte gerade so. Wir d\u00fcrfen jetzt auch nichts mehr einkaufen, da jede L\u00fccke genutzt ist.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Ein letztes mal geht es in den Fr\u00fchst\u00fccksraum. Ein letztes mal begr\u00fc\u00dft uns der \u00fcberschw\u00e4nglich nette Herr, allerdings diese mal mit den Worten &#8222;you know the procedure&#8220;, was durchaus nett gemeint war. Er erkundigte sich, ob alles zu unserer Zufriedenheit war und was wir die letzten Tage so alles erkundet hatten. Wir berichtetem ihm \u00fcber unsere Ausfl\u00fcge und auch er war der Meinung, dass das was wir uns angesehen hatten, eine gute Wahl war und sowohl Margate als auch Ramsgate keine Reise wert sind.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Nachdem wir uns f\u00fcr den hervorragenden Service bedankt haben und ihm versprachen, dass wir im kommenden Jahr wieder im Portland Hotel ein wenig Zeit verbringen werden, ging es dann leider endg\u00fcltig auf zur F\u00e4hre.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Nach einigen Meilen hatten wir Dover erreicht und auch gut durch das Wirrwarr der vielen Abzweigungen im F\u00e4hrhafen gefunden. Als wir schon dachten, dass wir uns gleich in die Reihe der auf die F\u00e4hre wartenden Autos einsortieren werden, meinte der englische Zoll uns doch noch einem Security-Check unterziehen zu m\u00fcssen. Da wenig los war, hatten die Jungs vermutlich Langeweile, oder sie wollten einfach nur mal einen v\u00f6llig vollgestopften Smart aus der N\u00e4he sehen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Ich versuche an dieser Stelle einfach mal die kurze aber sehr am\u00fcsante Konversation mit dem Officer wiederzugeben.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em style=\"font-size: 12pt;\">Officer:<\/em><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\"> &#8222;Please stop your engine and open the front of your car.&#8220;<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\"><em>Ich:<\/em> &#8222;You want to see the engine?&#8220;<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\"><em>Officer:<\/em> &#8222;Yes, please.&#8220;<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\"><em>Ich:<\/em> &#8222;There is no engine in the front of this car. the engine is in the back.&#8220;<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Officer: &#8222;No engine in the front?&#8220;<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\"><em>Ich:<\/em> &#8222;No. Schould I show you?&#8220;<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\"><em>Officer:<\/em> &#8222;Yes, please.&#8220;<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Nachdem ich die Wartungsklappe vom Smart ge\u00f6ffnet hatte, und man eben keinen Motor zu sehen bekam, sondern nur den Waschwassertank und andere Teile ging das Gespr\u00e4ch weiter.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em style=\"font-size: 12pt;\">Officer:<\/em><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\"> &#8222;There is really no engine in the front!&#8220;<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\"><em>Ich:<\/em> &#8222;yes, I told you. The engine is in the back of this car and all the luggage is above. Should I open the back?&#8220;<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\"><em>Officer:<\/em> &#8222;No, thanks and have a good ride.&#8220;<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Der Officer sch\u00fcttelte noch weiter ungl\u00e4ub<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England201224.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/>ig den sein Haupt und wir mussten beide herzlich lachen. Man muss sowieso mal erw\u00e4hnen, da die englischen Beamten irgendwie viel freundlicher als die deutschen sind. Immer f\u00fcr ein nettes Wort zu haben. Dieses Erlebnis wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Auch hatte der Officer gut daran getan, dass er nicht den Kofferraum, unter dem sich der Motor befindet, hat sehen wollen. Er w\u00e4re vermutlich vom Gep\u00e4ck und unseren Vorr\u00e4ten erschlagen worden.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Nachdem wir eine knappe Stunde gewartet haben, ging es dann auf die F\u00e4hre und das Festland hatte uns gegen 15:30 Uhr wieder.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Wir machten uns auf den Weg nach Br\u00fcgge, wo wir noch zwei N\u00e4chte verweilen wollen, um uns die Stadt anzusehen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Kaum in Belgien von der Autobahn runter, merkten wir sehr schnell, dass zum einen die Belgier eine deutlich weniger entspannte Fahrweise als die Engl\u00e4nder haben und zum anderen, dass die Beschilderung ausschlie\u00dflich auf Belgisch war. Wenn man die Umleitung in einer Baustelle befolgen will, ist das nicht besonders hilfreich.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Nachdem wir uns also einige male verfahren haben, kamen wir doch am Hotel an. Das Gulden Vliees ist eine Hotel, wie es sich anh\u00f6rt. Es ist direkt am Kanal gelegen und locker \u00fcber 100 Jahre alt. Hohe Decken, viel Stuck und viel altes knarzendes Holz. Alles sehr liebevoll eingerichtet. Sch\u00f6n.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England201225.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Wir wurden sehr h\u00f6flich in Empfang genommen und brachten unser Gep\u00e4ck auf das Zimmer, welches auch sehr urig war. Die Vorr\u00e4te belie\u00dfen wir lieber im Auto. Es war \u00fcbrigens wieder mal gut mit einem Smart unterwegs zu sein, da Parkpl\u00e4tze in Br\u00fcgge fast so rar sind, wie Gold. Die Stadt ist unglaublich eng. Und wenn wir schon bei unglaublich sind, Br\u00fcgge ist auch unglaublich teuer.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Um den sp\u00e4ten Nachmittag zu nutzen, sind wir zu Fu\u00df in die Stadt zum Markt oder auch Burgplatz gegangen. Die Kulisse ist einfach traumhaft und k\u00f6nnte sicherlich auch f\u00fcr einen Film \u00fcber das Mittelalter herhalten. Durch den sch\u00f6nen Sonnenuntergang wirkte alles noch sch\u00f6ner.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"font-size: 16px; text-align: justify;\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England201226.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">W\u00e4hrend wir uns belgische Frites mit einer hausgemachten Majon\u00e4se der &#8222;Friterie 1900&#8220; schmecken lie\u00dfen beobachteten wir das bunte Treiben beim Sonnenuntergang auf dem Markt. Danach ging es dann satt und m\u00fcde zur\u00fcck ins Hotel.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\"><strong>Am Morgen des 25.10.<\/strong> ging es frisch und ausgeschlafen zum Fr\u00fchst\u00fcck. Endlich gab es mal wieder richtige Br\u00f6tchen, dazu verschiedene leckere belgische K\u00e4sesorten und hervorragenden spanischen Schinken. Dazu eine Tasse frischen Kaffee. So kann der Tag beginnen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Da die Parkpl\u00e4tze in Br\u00fcgge rar und daher zeitlich begrenzt sind, mussten wir noch kurz das Auto einige Strassen weiter umparken. Danach ging es dann wieder zu Fu\u00df in die Innenstadt<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England201227.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/>von Br\u00fcgge.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Wie schon kurz erw\u00e4hnt ist die Stadt sehr alt und stark durch den Tourismus gepr\u00e4gt. Alles ist sehr teuer, durch den vielen unb\u00e4ndigen Autoverkehr sehr laut und alles sehr eng. Dennoch ist die Stadt sehenswert. Viele mittelalterliche Geb\u00e4ude, viele kleine Patisserien, kleine Handwerksgesch\u00e4fte mit Spitze, Gold- und Silberschmieden. Es gibt viel zu sehen und zu erkunden. So taten wir es erst zu Fu\u00df und danach per Kutsche. Zu einen ist eine Kutschfahrt sehr sch\u00f6n und zum anderen in Br\u00fcgge die M\u00f6glichkeit, relativ schnell auch alles zu sehen. Der Kutscher erz\u00e4hlte hier und da immer ein wenig zu dem, was wir sahen. Wie schon in vielen Romanen beschrieben ist Br\u00fcgge auf alle F\u00e4lle eine Reise wert. W\u00e4hrend unseren Erkundungen durfte nat\u00fcrlich der Verzehr einer belgischen Waffel mit warmer Schokolade nicht fehlen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Nachdem wir doch einige Kilometer zu Fu\u00df abgelaufen sind meldet sich der Hunger. Wenn man nicht gerade die Platin-Kreditkarte dabei hat, ist es nicht einfach, etwas bezahlbares zu essen finden. Einfache Gerichte starten bei etwas 25 Euro, was durchaus als Touristennepp bezeichnen kann.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England201229.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Somit trieb es uns wieder zur &#8222;Friterie 1900&#8220;, da wir am Vorabend auch Belgier dort haben essen sehen. Wir g\u00f6nnten uns Fites mit Stoofvlees (Gulasch), was \u00fcberraschend gut schmeckte und auch noch mit 8 Euro je Portion zwar sehr teuer aber bezahlbar war.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Kurz darauf meldete sich das Suppenkoma, so dass wir beschlossen nur noch ein wenig Schaufensterbummel zu machen, da wir ja auch noch den Weg ins Hotel zur\u00fcck mussten.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Wir haben dann abends das Auto wieder vor das Hotel gestellt und auf dem Weg noch etwas Brause und belgische Kekse f\u00fcr den Fernsehabend besorgt.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\"><strong>Am n\u00e4chsten Morgen, den 26.10.<\/strong> ging es nach dem wieder sehr leckeren Fr\u00fchst\u00fcck dann leider wieder heimw\u00e4rts in Richtung Hannover. Der Urlaub war zwar viel zu schnell vorbei, aber wir haben so viel erlebt und so viele Eindr\u00fccke gesammelt, dass ich beschlossen habe, dieses Tagebuch \u00fcber unseren Herbsturlaub 2012 zu schreiben.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: black; font-family: Helvetica; font-size: 12pt;\">Nachdem wir die ungef\u00e4hr 600 Kilometer von Br\u00fcgge nach Hannover hinter uns gebracht haben, sei nur noch erw\u00e4hnt, dass sich unser Gep\u00e4ck w\u00e4hrend der Fahrt so komprimiert hat, dass der Kofferraum aufzumachen ging, ohne dass etwas heraus viel.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.hoppe-blank.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/112412_0855_England201228.png?w=940\" alt=\"\" align=\"left\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong style=\"font-size: 12pt;\">the end<\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reisetagebuch Kent &#8211; United Kingdom Vorwort Warum Kent? Ich war schon einige Male in England, dem Vereinten K\u00f6nigreich von England, Gro\u00dfbritannien. Genauer gesagt in London. Dieses Stadt ist einfach unglaublich. 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