{"id":20,"date":"2013-12-24T18:53:42","date_gmt":"2013-12-24T16:53:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hoppe-blank.com\/?page_id=20"},"modified":"2013-12-26T22:34:46","modified_gmt":"2013-12-26T20:34:46","slug":"england-2013","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.hoppe-blank.com\/?page_id=20","title":{"rendered":"England 2013"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Reisetagebuch<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Flitterwochen 2013<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Der Tourplan<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Etappe 1:<\/b> Auf zu den Tulpenknickern &#8211; Delft in den Niederlanden (02.06.-04.06., 430Km)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Etappe 2:<\/b> kurzer Abstecher zu den Franzosen &#8211; Dunkerque (04.06.-05.06., 290Km)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Etappe 3:<\/b> Der eigentliche Inselurlaub &#8211; Folkestone UK (05.06.-14.06., 120Km)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Etappe 4:<\/b> Leider m\u00fcssen wir dann auch mal wieder zur\u00fcck (14.06., 750Km)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Sonntag, 02.06.2013<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nachdem ich den Samstag nach der Hochzeit aus meinem Kalender wegen unerkl\u00e4rlichem Unwohlsein gestrichen hatte, es war wohl am Freitag etwas Alkohol im Spiel, ist jetzt endlich der Tag, wo unsere Reise losgehen soll.<\/p>\n<p>Nachdem wir unseren Chevy bepackt hatten ging es gegen 10 Uhr auf die Bahn. In aller Ruhe geht es nach Delft (Niederlande), in das Land der Tulpenknicker oder auch zu den Menschen, die aus Wasser Tomaten machen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Fahrt an sich war sehr ruhig, vor allem ab dem Moment, wo wir die Grenze zu Holland passierten. Irgendwie f\u00e4hrt es sich im Ausland deutlich entspannter als in Deutschland. Auch die Menschen sind viel gelassener, was sich unter anderem auch in den Aktivit\u00e4ten neben der Autobahn auf den angrenzenden Feldwegen zeigt. Es ist schon interessant, wof\u00fcr eine Motorhaube eines abgestellten Autos gut sein kann. Aber naja, vielleicht hat das P\u00e4rchen auch nur Turn\u00fcbungen gemacht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Da wir uns viel Zeit gelassen hatten, kamen wir am sp\u00e4teren Nachmittag in dem malerischen St\u00e4dtchen Delft an. Es ist genauso, wie man sich eine typische holl\u00e4ndische Kleinstadt vorstellt. Enge Gassen von Grachten durchzogen, wenige Autos und richtig viele Fietsen. Der Deutschen nennt sowas auch Fahrr\u00e4der.<\/p>\n<p>Die Lebensfreude und Gelassenheit der Holl\u00e4nder spiegelt sich auch in den liebevollen Details der Strassen, H\u00e4user und G\u00e4rten wieder. Und da die Holl\u00e4nder nachgesagter Weise eine Vorliebe f\u00fcr Wohnwagen haben, liegt wohl nichts n\u00e4her, als sich in einen solchen f\u00fcr die kommenden zwei Tage einzumieten. Aber nicht in einen gew\u00f6hnlichen, sondern in einen ausgemusterten und liebevoll hergerichteten Gipsy. Wir sind im Hotel Emauspoort, dessen Besitzer zwei von diesen Wagen auf seinem idyllischen Innenhof zu Verf\u00fcgung stellt. Die Dinger sind einfach ein Traum aus einer anderen Welt und f\u00fcr die ersten \u00dcbernachtung w\u00e4hrend der Hochzeitsreise ideal.<\/p>\n<p>Trotz alledem nagt langsam der Hunger und wir erkunden zu Fu\u00df die Stadt, nachdem wir uns versichert hatten, dass das Auto in einer \u00fcberwachten Tiefgarage in unmittelbarer N\u00e4he f\u00fcr kleines Geld untergebracht ist.<\/p>\n<p>\u00dcberall in der Stadt st\u00f6\u00dft man neben vielen historischen Denkm\u00e4lern, Geb\u00e4uden und dem einen oder anderen K\u00e4seladen auf die Spuren von Wilhelm von Holland, Jan Vermeer und nat\u00fcrlich auf das Delfter Blauw.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Rest des heutigen Tages erkunden wir nur grob die Stadt und erfreuen uns am sonnig warmen Wetter und da eben der Hunger nagte, kehrten wir zu Fish&amp;Chips bei einer Frittery ein. Dazu trank ich ein Heinecken, was mich wieder wissen lies, dass die Holl\u00e4nder sicherlich viel k\u00f6nnen, aber Bier brauen geh\u00f6rt nicht dazu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Montag, 03.06.2013<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Sonne bahnt sich ihren Weg durch die kleinen Vorh\u00e4nge, die versuchen, die kleinen Fenster unseres Gipsy zu verdecken. Einfach nur sch\u00f6n so aufzuwachen.<\/p>\n<p>Nachdem wir uns akrobatisch bet\u00e4tigt hatten, woanders nennt man es duschen in einem extrem kleinen Bad, ging es zu einem sehr reichhaltigen Fr\u00fchst\u00fcck mit allerlei Leckereien. Es gab schon morgens Pfannkuchen, Rosinenbrot, Trinkjoghurt, leckeren K\u00e4se, Schinken und vieles mehr, alles in einer super Qualit\u00e4t.<\/p>\n<p>Nach diesem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck besorgten wir uns einen Stadtplan und erkundeten die Stadt Delft mit ihre Sehensw\u00fcrdigkeiten, wie zum Beispiel den wundersch\u00f6nen Marktplatz mit der Oude Kerk und der Nieuwe Kerk. Wenn man nicht gerade mit dem Fahrrad unterwegs ist, wie die unz\u00e4hligen Studenten der Stadt und einem die F\u00fc\u00dfe vom Laufen anfangen zu schmerzen, dann greift man auf das n\u00e4chste Verkehrsmittel zur\u00fcck. Nein, nicht den Bus sondern ein Boot, mit dem man sich \u00fcber die Grachten seinen Weg durch die Stadt bahnt oder in unserem Falle bahnen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Wir haben uns auf diesem Wege die noch nicht selbst entdeckten Sehensw\u00fcrdigkeiten zeigen lassen. Am Ruder des Bootes ein Student, der alles auf sehr humorvolle Weise erz\u00e4hlt hat. Allerdings sollte er sich das Fahren mit dem Boot nochmal zeigen lassen, wobei man sagen muss, dass wir um 13 Uhr unterwegs wahren und diese Uhrzeit bekanntlich f\u00fcr Studenten noch mitten in der Nacht liegt.<\/p>\n<p>Eine Geschichte fanden wir dabei besonders Skurril. Wenn ein Student graduiert hat, werfen seine Kommilitonen symbolisch f\u00fcr den darauf folgenden neuen Lebensabschnitt das obligatorische Stundenten-Fietse in die Grachten. Und damit die Grachten nicht mit dem Alteisen auf Dauer zugem\u00fcllt werden, entfernt die Stadt Delft jedes Jahr ca. 2000 Fahrr\u00e4der aus den selbigen.<\/p>\n<p>Es gibt in der doch kleinen Altstadt von Delft sehr viel zu sehen, so dass die Beschreibung an dieser Stelle den Rahmen sprengen w\u00fcrde. Die sehr alte Handelsgeschichte spiegelt sich in jedem Winkel wider.<\/p>\n<p>Auch dieser Tag fand dann seinen Abschluss bei Fish&amp;Chips und sp\u00e4ter noch bei einem gem\u00fctlichen Becher Bier vor dem Gipsy.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Dienstag, 04.06.2013<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hatte ich schon erw\u00e4hnt, dass die T\u00fcren in dem Gipsy sehr niedrig sind? Mein Kopf hat mittlerweile die selbige Bogenform einer solchen T\u00fcr. Waren die Menschen fr\u00fcher wirklich so klein?<\/p>\n<p>Wir st\u00e4rken uns wieder an diesem pr\u00e4chtigen Fr\u00fchst\u00fcck und packen ganz sinnig unseren sieben Sachen, um uns auf den Weg nach Dunkerque zu machen. Dem Zwischenstop vor unserem eigentlichen Ziel, n\u00e4mlich Folkestone in UK.<\/p>\n<p>Damit die Fahrt nicht so eint\u00f6nig wird, beschlie\u00dfen wir, die Strecke abseits der Autobahn zu fahren und die sch\u00f6ne Gegend von Holland \u00fcber Belgien nach Frankreich zu genie\u00dfen. Nebenbei h\u00f6ren wir den Krimi &#8222;Ostfriesenblut&#8220; von HP Wolf, in dem Moment irgendwie sch\u00f6ner als Musik.<\/p>\n<p>Wieder am sp\u00e4teren Nachmittag kommen wir in Dukerque an. Die Stadt hat immer noch nichts an Reiz dazu gewonnen, so dass wir uns entschlie\u00dfen, nur noch zu tanken und den riesigen Supermarkt leer zu kaufen. So finden denn Cidre, K\u00e4se, Schrimps und Baguette ihren Weg in unser Hotelzimmer, was direkt am Hafen liegt und einen sch\u00f6nen Blick auf das Wasser bietet. &#8222;Alarm f\u00fcr Cobra 11&#8220; mit franz\u00f6sischer Synchronisation kr\u00f6nt den Abend. Wir wollen ja morgen ausgeschlafen sein, wenn es auf die Insel geht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Mittwoch, 05.06.2013<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die \u00dcberfahrt nach UK. Mitten in der Nacht um 7 Uhr bimmelt der Wecker. Trotz aller Fr\u00fche sind wir ziemlich ausgeschlafen und bereit f\u00fcr neue Erlebnisse. Wir packen unsere Sachen und machen uns auf dem Weg nach Loon-Plage, dem Hafen der F\u00e4hren auf die Insel. Nachdem wir die Wirren der franz\u00f6sischen Strassenbeschilderungen richtig gedeutet haben und am Check-In angekommen sind, haben wir noch knappe 90 Minuten Zeit, bis die F\u00e4hre ablegt. Bis dahin nagen wir schon mal an dem restlichen Baguette vom Vorabend.<\/p>\n<p>Unser Auto im Bauch der riesigen F\u00e4hre abgestellt, erkunden wir selbige. Neben Ruhezonen mit Blick durch die Panoramafenster auf das Meer gibt es viele Bars, Restaurants und Shops. Wir entschlie\u00dfen uns, erstmal ein \u201eEnglish Breakfast\u201c zu uns zu nehmen. Mit allem, also neben den Bohnen auch mit Pilzen, Black Pudding, Spiegelei und den anderen Dingen, die dazu geh\u00f6ren. Der leichte Seegang erm\u00f6glichte einigen Passagieren den zweimaligen Genuss des Fr\u00fchst\u00fccks; unbelievable.<\/p>\n<p>In Dover angekommen, begr\u00fc\u00dfte uns das sonnige Wetter, welches wir f\u00fcr einen kurzen Spaziergang in Sandgate Bay nutzten. Einfach nur sch\u00f6n. Aber sowas macht ja bekanntlich durstig und hungrig. Somit beschlossen wir, einen kurzen Abstecher im Morrisons zu machen, um uns mit Cider, Guinness und diversen anderen Dingen f\u00fcr die n\u00e4chsten Abende einzudecken.<\/p>\n<p>Hatte ich eigentlich schon die herzliche Begr\u00fc\u00dfung im Hotel erw\u00e4hnt? Nach den \u00fcblichen Formalit\u00e4ten wurden wir auf unser Zimmer gef\u00fchrt, welches einer kleinen Suite gleicht. Flur, en-suit-Badezimmer, ein riesiger Wohn-Schlafraum und ein sch\u00f6ner Balkon mit Blick auf den \u00c4rmelkanal. Zur Begr\u00fc\u00dfung steht ein Blumenstrauss auf dem Tisch mit einer Gl\u00fcckwunschkarte zur Verm\u00e4hlung. Die Karte ist an Mr und Mrs Ingo Hoppe-Blank adressiert; hier ist die Welt noch in Ordnung.<\/p>\n<p>Hendrike r\u00e4umte die Pl\u00fcnnen ein und ich testete schon mal die K\u00fchlf\u00e4higkeit der K\u00fchlbox. Passt. Bei dem sch\u00f6nen Wetter ging es noch mal auf ein paar Meter raus in die Stadt und dann in den Pub auf Burger &amp; Beer. So kann man einen Tag ausklingen lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Donnerstag, 06.06.2013<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was gibt es sch\u00f6neres, als morgens vom Rauschen des Meeres geweckt zu werden? Die Sonne bahnt sich ihren weg durch die schweren Vorh\u00e4nge unserer Fenster und die ersten M\u00f6wen sind zu h\u00f6ren. Also auf, duschen und fr\u00fchst\u00fccken.<\/p>\n<p>Lee, unser altbekannter Clerk vom letzten Aufenthalt in diesem Hotel begr\u00fc\u00dft uns mal wieder v\u00f6llig \u00fcberschw\u00e4nglich und freut sich, dass wir uns \u00fcber den Blumenstrau\u00df gefreut haben. Do you enjoy tee or coffee? Scrambled eggs with brown or white toast? Wir f\u00fchlen uns gleich wieder wohl.<\/p>\n<p>Nach wenigen Minuten serviert Lee uns, das klassische Hochzeitslied pfeifend, unser Fr\u00fchst\u00fcck. Bei so viel Herzlichkeit bekommt man selber sofort gute Laune. Wir starten in den Tag.<\/p>\n<p>Uns ist nach Sonne und Meer. Wir fahren \u00fcber die typischen britischen Landstra\u00dfen nach Broadstairs, einen ca. 50Km entfernten Badeort am \u00f6stlichsten Zipfel von Kent.<\/p>\n<p>Die Stadt ist so sch\u00f6n, dass sich sogar Charles Dickens hat dazu hinrei\u00dfen lassen, seinen Roman &#8222;David Copperfield&#8220; dort zu schreiben. Auch andere Prominenz, wie z. Bsp. die K\u00f6nigin Victoria haben dort schon ihren Urlaub verbracht.<\/p>\n<p>Wir wandern die Promenade einmal hoch und runter und lassen uns von den doch sehr imposanten Kreidefelsen beeindrucken. Man kann dort wunderbar seine Seele baumeln lassen, was wir auch tun. Wir setzen uns vor eines der unz\u00e4hligen Badeh\u00e4uschen und genie\u00dfen einfach die Sonne und den Strand.<\/p>\n<p>Aber so viel Entspannung macht auch Hunger und der bringt uns direkt wieder zu den besten Fish &amp; Chip im &#8222;Star of the Seas&#8220;. Ich habe noch nirgendwo anders diese britische Spezialit\u00e4t in einer besseren Qualit\u00e4t genossen.<\/p>\n<p>Die Zeit ging mal wieder wie im Fluge dahin, so dass wir den Heimweg antreten. Man muss dazu sagen, dass man hier in Kent f\u00fcr die Wege mit dem Auto deutlich l\u00e4nger braucht, als wir das aus Deutschland gewohnt sind. Zum einen gibt es hier keine Autobahnen und zum anderen ist das, was wir einen Feldweg nennen schon eine ausgebaute Stra\u00dfe. Man kann sagen, dass man hier in England ungef\u00e4hr die doppelte Zeit f\u00fcr den Weg braucht.<\/p>\n<p>Wieder im Hotel angekommen, setzen wir uns noch auf zwei Pints in den Biergarten, der zum Hotel geh\u00f6rt und genie\u00dfen den Sonnenuntergang.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Freitag, 07.06.<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Morgen startet genauso sch\u00f6n wie gestern. Lee begr\u00fc\u00dft uns wieder \u00fcberschw\u00e4nglich und l\u00e4dt uns gleich mal f\u00fcr Staff-Party am Montag ein. Die Party ist eine \u00dcberraschung f\u00fcr einen Mitarbeiter und es soll dort neben Essen und Bier auch eine Drag Queen geben. You know what a drag queen is? Ich grinse Lee nur an und nicke.<\/p>\n<p>Da wir die letzten Tage recht viel mit dem Auto unterwegs waren, bleiben wir heute in Folkestone und laufen den &#8222;Zig Zag Path&#8220; vom Leas Cliff bis hin zum Hafen. Ein sch\u00f6ner Weg die Klippen entlang mit einer tollen Aussicht auf den \u00c4rmelkanal und den Strand.<\/p>\n<p>Am Hafen angekommen, genie\u00dfen wir den Tagesfang: Hummerschwanz, Shrimps und Muscheln. Am Fischerhafen von Folkestone verkauft jeder das, was er mit seinem Fischerboot fangen kann und gefangen hat. Die Preise sind hier unglaublich g\u00fcnstig. Eine gro\u00dfe Schale mit Shrimps kostet 3,50 Pfund, eine gro\u00dfe Schale Muscheln 1,50 Pfund und ein Hummerschwanz ein Pfund. Wir sitzen auf ein Bank in der Sonne und genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Bevor wir uns wieder auf den R\u00fcckweg machen, schl\u00fcrfen wir noch einen Pint vor dem danebenliegenden &#8222;The Royal George&#8220; und laufen dann zum Leas Lift, der uns kommod wieder rumpelnd auf Klippen hochf\u00e4hrt. Das Ding ist 125 Jahre alt und wird durch Wasserkraft betrieben.<\/p>\n<p>Den Rest des Tages st\u00f6bern wir noch ein wenig durch die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone von Folkestone und kaufen noch das eine oder andere ein. Abgerundet wird der Abend mit einem Besuch im &#8222;Samuel Peto&#8220;. Wenn man die Stufen zum Eingang betritt, denkt man, man betritt eine alte baptistische Kirche. Aber weit gefehlt, hier sind die Gebetsb\u00fccher in Form eines Pints. Nur die Ges\u00e4nge der G\u00e4ste gleichen zu sp\u00e4terer Stunden manchmal einem Kirchenchor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Samstag, 08.06.<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Weil der Hafen so sch\u00f6n war und das Wetter uns wieder mit Sonnenschein verw\u00f6hnt, haben wir beschlossen, das Auto nochmal einen Tag stehen zu lassen und Folkestone weiter zu Fu\u00df zu erkunden. Auf geht es zum Leas Lift, mit dem wir dieses mal abw\u00e4rts fahren. Der Lift ist immer wieder ein Erlebnis. Unten angekommen, erkennt uns der Liftmann von Vortag wieder und wir halten einen kurzen Plausch.<\/p>\n<p>Weiter geht es die wundersch\u00f6ne Promenade am Strand des \u00c4rmelkanals entlang. Der Wind weht, die Sonne schein, es kann nicht sch\u00f6ner sein. Warum auch immer, aber unser Unterbewusstsein treibt uns auf ziemlich direktem Wege zum Hafen und seinen tollen Fischbuden. Aber ohne etwas getan zu haben, gibt es keine Belohnung. Also wandern wir noch Richtung der Klippen und genie\u00dfen am Ende des Weges die gewaltige Brandung des Kanals. Sehr beeindruckend.<\/p>\n<p>Da wir uns nun aber endlich eine Belohnung verdient haben, geht es dieses mal auf direktem Wege zu der Fischbude vom Vortag. Wir g\u00f6nnen uns wieder Muscheln, Shrimps und Hummerschwanz, d\u00f6sen dabei vertr\u00e4umt \u00fcber den Hafen und schauen dem Treiben der frechen M\u00f6wen zu. Man steht unentwegt unter Beobachtung. Nein, nicht durch CCTV sondern durch eben die M\u00f6wen. Sie lassen keinen Moment unversucht, sich ungefragt einen Happen der Leckereien zu stibitzen.<\/p>\n<p>So vergeht die Zeit und wir schlendern durch das &#8222;creative quarter&#8220; zur\u00fcck in Richtung Hotel, da wir im Biergarten bei einem k\u00fchlen Pint die Flugschau der &#8222;Red Arrows&#8220; bestaunen wollen.<\/p>\n<p>Wir kommen gerade rechtzeitig an, um noch einen sch\u00f6nen Platz zu erwischen, in dem man nicht in der prallen Sonnen sitzt und dennoch die Flugschau \u00fcber den Klippen und dem Kanal beobachten kann.<\/p>\n<p>Und da geht es auch schon los. Mit einem gewaltigen Krach knallen die &#8222;Red Arrows&#8220; direkt \u00fcber uns hinweg in Richtung Meer und vollf\u00fchren dort extrem gewagte Figuren. Wow, was f\u00fcr Teufelskerle. Mir fehlen die Worte. Einfach fantastisch.<\/p>\n<p>Immer noch sehr beeindruckt von den Flugk\u00fcnsten lassen wir den Tag bei dem einen oder anderen Pint in der Sonne ausklingen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Sonntag, 09.06.<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Wetter ist durchwachsen aber trocken. Somit beschlie\u00dfen wir, nach Canterbury zu fahren und uns die Stadt nochmal ohne Regen anzusehen. Wir waren ja im Oktober schon mal dort. Leider hatte es da recht oft geregnet, so dass wir uns weitestgehend auf die Besichtigung der Kathedrale\u00a0 beschr\u00e4nkt hatten.<\/p>\n<p>Dieses mal schlendern wir durch die alte Stadt, der High Street entlang \u00fcber den Kanal und bewundern die teilweise jahrhunderte alten H\u00e4user mit ihrer typischen knorrigen britischen Ausstrahlung. Wir f\u00fchlen uns wie in einer anderen Zeit. Mitten drin f\u00fchrt noch eine kleine Gruppe M\u00e4nner zu handgemachter Musik traditionelle T\u00e4nze auf, so dass die Illusion fast perfekt ist.<\/p>\n<p>Was darf an einem Sonntag in einer englischen Traditionsstadt nicht fehlen? Richtig, der Sunday Roast. Und genau den lassen wir uns in einem sch\u00f6nen alten pl\u00fcschigen Pub servieren. Auch wenn die englische K\u00fcche nicht gerade den besten Ruf hat, aber der Roast ist klasse.<\/p>\n<p>Danach spazieren wir noch ein wenig das Suppenkoma ab und fahren dann m\u00fcde aber zufrieden nach Folkestone in unsere Herberge zur\u00fcck. Noch ein Pint Cider auf der Couch und etwas Fernsehen, so ging dann auch dieser Tag wieder viel zu schnell vorbei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Montag, 10.06.<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck fahren wir dahin, was jeder Reisende sieht, wenn er mit der F\u00e4hre auf die Insel kommt. Zum Dover Castle, der Burg auf den Klippen von Dover.<\/p>\n<p>Mit dem Auto geht es \u00fcber \u00e4u\u00dferst enge Strassen, wir w\u00fcrden das Wege nennen, zum Castle die Klippen hinauf. Dort angekommen, werden wir mal wieder mehr als freundlich und zuvorkommen begr\u00fc\u00dft und um stattliche 35 Pfund erleichtert. Wir treten ein in eine andere Welt.<\/p>\n<p>Das Dover Castle zu beschreiben w\u00fcrde den Rahmen an dieser Stelle bei weitem sprengen. Es sei nur so viel gesagt, dass man hier mal locker einen ganzen Tag verbringen kann und dann vermutlich immer noch nicht alles gesehen hat.<\/p>\n<p>Nachdem wir soweit durch den Main Tower, die vielen Nebengeb\u00e4ude, Kasematten und Wehrt\u00fcrme durch waren, haben wir uns noch einer F\u00fchrung durch die unterirdischen Bunkersysteme angeschlossen, von wo aus Winston Churchill die &#8222;Operation Dynamo&#8220; zum Erfolg lenkte. Geschichte hautnah.<\/p>\n<p>Am Ende der F\u00fchrung kamen wir ziemlich am Fu\u00dfe des Castles aus den Klippen ans Tageslicht und das Auto stand oben auf dem Parkplatz. Um den doch sehr beschwerlichen\u00a0 Weg nach oben zu erleichtern, f\u00e4hrt hier alle 15 Minuten ein Land Rover Defender &#8222;Landy&#8220; mit zwei Personenanh\u00e4ngern als eine Art Touristenbus in der Runde und bringt uns nach oben. Hatte ich eigentlich schon erw\u00e4hnt, dass ich auch mal einen &#8222;Landy&#8220; haben m\u00f6chte, wenn ich gro\u00df bin?<\/p>\n<p>Abends sind wir in den schon erw\u00e4hnten &#8222;religi\u00f6sen&#8220; Pub gegangen, um noch einen Happen zu essen. Dabei stellte ich fest, dass es Montags immer Guinness f\u00fcr 2,15 Pfund gibt. Gro\u00dfartig, mein Abend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Dienstag, 11.06.<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Uns gehen die Ideen immer noch nicht aus, was wir alles unternehmen k\u00f6nnen. Heute ist leider etwas diesiges Wetter. Wir fahren nach Tenterden und machen eine Rundfahrt mit einer alten Dampflock der &#8222;Kent &amp; East Sussex Railway&#8220; durch das sch\u00f6ne Sussex. Jede Menge Natur, ideal mal die Seele baumeln zu lassen.<\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg geht es noch schnell \u00fcber Maidstone. Doch das Wetter wird so ungem\u00fctlich, dass wir nur kurz schon mal ein paar Mitbringsel (Senf, Cider, HP Sauce usw.) einkaufen und dann den Abend auf der Couch beenden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Mittwoch, 12.06.<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Heute besuchen wir mal eine kleine Hafenstadt an der Themse mit einem leicht morbiden Namen, welche sich Gravesend nennt. Sie wird in den Prospekten als wundervolle alte Hafenstadt mit einer historischen Altstadt \u201eHeritage Quarter\u201c und einer \u00fcber 400 Jahre alten Markthalle angepriesen. Also nichts wie hin.<\/p>\n<p>Wir finden auch sofort einen Parkplatz direkt neben der Kirche, in deren Kirchgarten ein Denkmal der wohl ber\u00fchmtesten Indianierin steht. Nein, nicht Apanatschi sondern Pochahontas, die es n\u00e4mlich wirklich gab.<\/p>\n<p>Wir finden auch gleich den Eingang zur alten Hight Street und dem \u201eHeritage Quarter\u201c. Am Anfang der Strasse stehen noch einige, sicherlich alte bunte L\u00e4dchen. Aber je mehr man die Strasse hinauf geht, um so gew\u00f6hnlicher wird die Strasse. Eine klassische Einkaufsstra\u00dfe, wie man sie in jeder Stadt findet. Sehr entt\u00e4uschend.<\/p>\n<p>Auch die hochgepriesene Markthalle \u201eGravesend Market\u201c aus dem Jahre 1573 war ein Reinfall. Dem \u00e4u\u00dferen Anschein nach erwartet man im Inneren der Market &amp; Town Hall einen buntes Potpourri von Marktst\u00e4nden aus aller Herren L\u00e4nder. Aber weit gefehlt. Es hat im inneren den Anschein eines Ramsch- und Tr\u00f6del Marktes.<\/p>\n<p>Ob des doch sehr gro\u00dfen Unterschiedes zwischen unserer Erwartung und dem, was Gravesend in Wirklichkeit bietet, beschlie\u00dfen wir den R\u00fcckzug anzutreten und noch einen Abstecher in die wirklich sch\u00f6ne Stadt Canterbury zu machen.<\/p>\n<p>Vorher st\u00e4rken wir uns noch mit einem fl\u00fcssigen Snickers. Ja, der Schokoriegel, nur aus der Pulle. Schmeckt genauso wie es klingt. Nicht gut, aber es passt zu Gravesend und man muss ja alles mal probiert haben.<\/p>\n<p>In Canterbury angekommen, schlendern wir einfach noch mal die alte High Street hoch, genie\u00dfen die Ausstrahlung der sch\u00f6nen alten Gem\u00e4uer und lassen die Seele baumeln.<\/p>\n<p>Dieses Stadt hat so viel Flair, dass man jeden Tag dort sein m\u00f6chte. Eine kleine Zeitreise f\u00fcr die Seele.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Donnerstag, 13.06.<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unseren vorletzter Tag in Folkestone wollen wir gem\u00e4chlich angehen. Nachdem wir wie jeden Tag ausgiebig und lecker gefr\u00fchst\u00fcckt haben, fahren wir nach Sandgate, denn wir brauchen noch Sand vom Strand f\u00fcr meine Mutter. Sie sammelt Sand aus aller Welt und freut sich \u00fcber die Kr\u00fcmel.<\/p>\n<p>Es ist sehr st\u00fcrmisch und gelegentlich kommt die Sonne durch, um zu schauen, was wir machen und uns ein wenig mit W\u00e4rme zu verw\u00f6hnen. Weiter geht es dann nach Hastings. Dem Ort, wo wir bei unserer ersten Reise nach Kent im Oktober bei str\u00f6mendem Regen zuerst gelandet sind. Heute regnet es zwar nicht, aber es ist hier noch st\u00fcrmischer als in Sandgate. Man mag es kaum glauben, aber es fegt uns hier fast weg.<\/p>\n<p>Wir k\u00e4mpfen uns gegen den Wind die Promenade entlang und bestaunen den Seenotrettungskreuzer, der mangels Segler bei dem Sturm wohl heute eher nicht zum Einsatz kommen wird.<\/p>\n<p>Und dann betreten wir die Hastings Old Town\u2018s High Street. Hier ist die Zeit wirklich stehen geblieben. Viele kleine runzelige L\u00e4den, viel Handwerk und ein uralter Piraten-Pub. Wir schlendern durch das verwinkelte G\u00e4sschen und genie\u00dfen den Charme vergangener Zeiten. Hier ist nichts j\u00fcnger als 100 Jahre. Ich kann an dieser Stelle die Eindr\u00fccke gar nicht wiedergeben, das muss man erlebt haben.<\/p>\n<p>Zum Abschluss des Tages haben wir uns noch einmal Traditional Fish&amp;Chips im Old Town Fryer geg\u00f6nnt. Der Fryer ist uns noch vom letzten Urlaub in bester Erinnerung.<\/p>\n<p>Danach fahren wir zur\u00fcck nach Folkestone und lassen den letzten Abend im Samuel Peto bei ein paar Pints Ale ausklingen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Freitag, 14.06.<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der letzte Morgen, das letze Fr\u00fchst\u00fcck. Ein wenig traurig packen wir unsere Sachen ins Auto und stellen fest, dass ein Auto nie gro\u00df genug sein kann. Im Kofferraum ist kein einziges Kleidungsst\u00fcck, sondern nur Getr\u00e4nke, Cider, Guinness und Nahrungsmittel. Die Taschen mit den Klamotten m\u00fcssen auf der R\u00fcckbank ihren Platz finden.<\/p>\n<p>Und als ob der Kofferraum noch nicht voll genug w\u00e4re, fahren wir ein letztes Mal in den Supermarkt und haken die letzten Eintr\u00e4ge auf unserer Einkaufsliste ab.<\/p>\n<p>Auf geht es zur F\u00e4hre und damit dann nach Dunkerque.<\/p>\n<p>Auch in Frankreich kaufen wir noch einige Leckereien, wie Essig und Meersalz ein und machen uns dann auf den langen Weg in Richtung Heimat. Kurz vor Mitternacht treffen wir in unserem Zwischenziel Motel One in Ratingen ein. Wir fallen nur noch ins Bett.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Samstag, 15.06.<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir haben ausgeschlafen und sind fit f\u00fcr die letzte kleine Etappe nach Hause, was wir am fr\u00fchen Nachmittag erreichen.<\/p>\n<p>Es ist unglaublich, aber wir haben \u00fcber 45 Minuten ben\u00f6tigt, um alles aus dem Auto in die Wohnung zu schleppen. Daf\u00fcr haben wir f\u00fcr die n\u00e4chsten Monate viele K\u00f6stlichkeiten von der Insel des englischen K\u00f6nigreiches.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es waren wundersch\u00f6ne und spannende Tage, ein toller Urlaub.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Reisetagebuch &nbsp; Flitterwochen 2013 &nbsp; &nbsp; &nbsp; Der Tourplan &nbsp; Etappe 1: Auf zu den Tulpenknickern &#8211; Delft in den Niederlanden (02.06.-04.06., 430Km) &nbsp; &nbsp; &nbsp; Etappe 2: kurzer Abstecher zu den Franzosen &#8211; Dunkerque &hellip; <a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.hoppe-blank.com\/?page_id=20\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":61,"menu_order":5,"comment_status":"closed","ping_status":"open","template":"","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false},"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/P6CpNf-k","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.hoppe-blank.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/20"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.hoppe-blank.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.hoppe-blank.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.hoppe-blank.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.hoppe-blank.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.hoppe-blank.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/20\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23,"href":"http:\/\/www.hoppe-blank.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/20\/revisions\/23"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.hoppe-blank.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/61"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.hoppe-blank.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}